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Vorträge, Kurse und Studienreisen

Kunstlandschaften Spaniens: Madrid

Kurs (2011)

Madrid ist trotz der Unabhängigkeitsbestrebungen anderer Regionen Spaniens politisches und kulturelles Zentrum. Und obwohl das von hier regierte spanische Weltreich längst untergegangen ist, begreift sich Madrid noch immer als Mutter Lateinamerikas. Der Reichtum aus Übersee und die enge Verbindung von katholischer Kirche und spanischer Krone haben unvergleichliche Bauten und Kunstsammlungen hervorgebracht. Ausflüge gehen nach El Escorial, Toledo und Aranjuez.

Kunst zwischen Himmel und Erde

Studienfahrt nach Freising (2011)

Das Freisinger Diözesanmuseum, die zweitgrößte kirchliche Kunstsammlung der Welt, öffnet uns himmlische Welten in seiner Ausstellung über Engel in Geschichte und Gegenwart. Weiterhin besuchen wir die Residenz mit ihrem Renaissancehof und den berühmten romanischen Dom mit den frisch restaurierten Fresken der Brüder Asam, sowie andere Höhepunkte der alten Bischofsstadt.

Antoni Gaudí und die Sagrada Família

Vortrag (2011)

Kunstlandschaften Spaniens: Galicien

Kurs (2011)

Durch den berühmten Jakobsweg ist der Nordwesten Spaniens in aller Munde. Santiago de Compostela mit seiner berühmten Kathedrale ist Ziel- und Höhepunkt von Wallfahrten und Kunstreisen. Doch Galicien hat mit A Coruña, Ourense und Pontevedra noch weitere sehenswerte Kunststätten zu bieten. Ganz zu schweigen von der atemberaubenden Landschaft und einer der besten Küchen Spaniens.

Kunstlandschaften Spaniens: Katalonien

Kurs (2010)

"Catalonia is not Spain!" - so das Motto katalanischer Separatisten. Und dennoch ist die selbstbewusste Region mit ihrer eigenen Sprache und Kultur, mit dem hippen Barcelona und den Provinzstätten Girona, Lleida und Tarragona, mit den Werken von Gaudí, Miró, Dalí und Tàpies, mit Bergen, Stränden und Felsenküsten eines der beliebtesten Reseziele in Spanien. Wir lernen die reiche Geschichte und Kunst Kataloniens von der Antike bis zur Gegenwart kennen.

Bayern - Italien

Studienfahrt zur Landesausstellung nach Augsburg (2010)

Im Maximilianmuseum sehen wir die Ausstellung "Künstlich auf Welsch und Deutsch" über glanzvolle Renaissance-Kunstwerke aus Bayern und Italien. Bei einem Rundgang durch Augsburg lernen wir den Einfluss italienischer Baukunst auf das Stadtbild kennen. Im Textil- und Industriemuseum beleuchtet die Schau "Sehnsucht, Strand und Dolce Vita" die Italienliebe der Deutschen bis heute.

Kunstlandschaften Spaniens: Andalusien

Kurs (2010)

Badestrände, Stierkampf, Flamenco - die Klischees von Spaniens Süden sind allgegenwärtig. Andalusien ist aber auch die Heimat der maurischen Burgen und Gärten, der barocken Kirchen und Klöster, der Maler Velázquez und Murillo - und der berühmten Prozessionen in der "Semana Santa". Der Kurs beschäftigt sich unter anderem mit den Kunstschätzen von Sevilla, Granada und Córdoba.

Meister dreier Medien: Abraham II Drentwett

Vortrag (2008)

Vortrag über den Augsburger Goldschmied, Wachsbossierer und Zeichner Abraham II Drentwett (1647-1728).

Der Berg des Erzengels: Mont Saint-Michel

Vortrag (2002)

Wie eine überirdische Erscheinung erhebt sich der Mont Saint-Michel aus dem Wattenmeer vor der normannischen Küste. Der Erzengel Michael selbst soll den Bau einer Kirche auf dem Felsen befohlen haben. Aus dieser ersten Kapelle entstand seit dem Jahr 966 eine mächtige Klosteranlage mit den schönsten Zeugnissen mittelalterlicher Baukunst in Nordfrankreich.

Schanghai und das chinesische Gartenreich

Vortrag (2001)

Nach dem Willen der Staatsführung ist Schanghai auf dem Weg zum wichtigsten Wirtschaftszentrum Chinas. Wie Pilze schießen Wolkenkratzer aus dem Boden. Doch inmitten der pulsierenden Megastadt findet man noch Spuren aus Schanghais bewegter Vergangenheit: alte Wohnviertel, traditionelle Tempel und Gärten sowie Bauten im europäischen Kolonialstil. Auch die nahegelegenen Gartenstädte Suzhou und Hangzhou bieten erholsamen Ausgleich.

Peking: Metropole des alten und des neuen China

Vortrag (2001)

Seit Kublai Khan es zur Hauptstadt Chinas machte, ist Peking das politische und kulturelle Zentrum des Reiches der Mitte. Es spiegelt den dramatischen Wandel der chinesischen Geschichte: Tempel, Gräber, Paläste, Gärten und die Große Mauer erzählen vom Glanz der Kaiserzeit, der Tianan'men-Platz repräsentiert die kommunistische Herrschaft, und moderne Konsumbauten anstelle alter Wohnviertel zeugen vom Einbruch der westlichen Kultur.

Im Reich der Sirene: Der Golf von Neapel

Vortrag (2000)

Gegründet als griechische Kolonie auf italienischem Boden erlangte die einstige Hauptstadt des Königreichs Sizilien großen kulturellen Reichtum. Die Stadt am Vesuv und ihre Monumente aus vielen Jahrhunderten stehen im Mittelpunkt des Vortrags. Er wird abgerundet durch Ausflüge in die antiken Stätten von Herculaneum und Pompeji sowie auf die Insel Capri.

Der Traum vom Leben auf dem Lande: Villen im Veneto

Vortrag (2000)

Das Wochenendhaus im Grünen ist keine Erfindung unserer Zeit Jahrhundertelang zog es venezianische Adelsfamilien aus der Enge der Hauptstadt auf die Terraferma, wo sie in imposanten Villen und Landschlössern die Illusion unbeschwerter Naturverbundenheit pflegten. Heute locken diese reizvollen Refugien die Besucher Oberitaliens an.

Vom Römerlager zum Millennium Dome: London

Vortrag (1999)

Aus der keltischen Siedlung und dem römischen Handelsplatz Londinium entstand im Lauf der Jahrhunderte die Hauptstadt des britischen Weltreichs. Heute ist London noch immer eines der wichtigsten Wirtschafts- und Kulturzentren Europas. Der Vortrag verfolgt die spannende Entwicklung der Stadt anhand ihrer Bauwerke und Monumente und legt einen Schwerpunkt auf die Highlights der modernen Architektur Londons am Ende des Jahrtausends.

Griechenlands verkannte Schönheit: Thessaloniki

Vortrag (1999)

Obwohl Thessaloniki von einem Nachfolger Alexanders des Großen gegründet wurde und der Apostel Paulus hier predigte, ist die Hauptstadt Makedoniens sogar vielen Griechenlandfreunden kaum bekannt. Im Stadtbild haben mehrere Kulturen ihre Spuren hinterlassen, und so ist es noch heute von einer Vielzahl römischer, byzantinischer und osmanischer Bauten geprägt. In Thessaloniki wird auch das neue griechische Nationalheiligtum aufbewahrt: der goldene Stern von Vergina.

Dem Himmel ganz nah: Der heilige Berg Athos

Vortrag (1998)

Die Halbinsel Athos in der nördlichen Ägäis ist seit mehr als einem Jahrtausend das geistliche Zentrum der Ostkirche. Völlig abgeschieden von der Welt widmen sich orthodoxe Mönche in 20 Großklöstern ganz dem Leben für Gott. Aber auch Pilger - freilich nur Männer - dürfen auf Zeit an ihren nächtlichen Gottesdiensten und gemeinsamen Mahlzeiten teilhaben. Geschichte und Kunst, Religion und Ökologie der griechischen Mönchsrepublik sind Themen dieses Vortrags.

Rivalinnen der Meere: Venedig und Genua

Vortrag (1998)

Noch heute spricht man in Superlativen von ihnen: "la Serenissima", einst Hauptstadt einer mächtigen Seerepublik - und "la Superba", die Heimat des Christoph Columbus. Doch während Venedig heute dagegen kämpft, zu einem von Touristenmassen überschwemmten Freiluftmuseum zu verkommen, ist das als Kunststadt weit weniger bekannte Genua noch immer eine lebendige Hafenmetropole mit ihren Licht- und Schattenseiten. Der Vortrag vergleicht die Entwicklung der beiden Städte und ihrer Kunst.

Washington D.C.: Geschichte, Kunst und Macht

Vortrag (1997)

Washington D.C., die Hauptstadt der USA, genießt einen denkbar schlechten Ruf wegen ihrer hohen Kriminalitätsrate, aber auch als Sitz einer angeblich übermächtigen Staatsbürokratie. Doch an keinem anderen Ort läßt sich die politische Selbstdarstellung einer Nation besser ablesen: Die historische Namensgebung, das geordnete Stadtbild, die imperiale Architektur und eine Reihe grandioser Museen verkörpern das Idealbild Amerikas.

Die Gold- und Silberkammer Europas: Goldschmiedekunst aus Augsburg

Vortrag (1996)

Von der Renaissance bis zum Rokoko war die Reichs- und Handelsstadt Augsburg eines der bedeutendsten Zentren der Goldschmiedekunst in Europa. Hunderte von Meistern und Werkstätten schufen prunkvolle Arbeiten aus Silber und Gold und belieferten damit Kirchen, Fürsten, Könige und Kaiser in Ost und West. Der Vortrag zeigt kostbare Tafelgeräte, Uhren, Zimmerbrunnen, Altäre und sogar Möbel aus edlem Material.

Edinburgh und Glasgow: Die ungleichen Schwestern

Vortrag (1996)

Schottlands Hauptstadt Edinburgh genießt einen ausgezeichneten Ruf unter Kulturfreunden in aller Welt. Dazu tragen das einmalige Stadtbild, die Schlösser, die Kunstsammlungen und das berühmte Festival bei. Die Rivalin Glasgow leidet dagegen immer noch unter dem Klischee einer unattraktiven Industriemetropole. Nicht erst seit der Ernennung zur europäischen Kulturhauptstadt muß dieses schiefe Bild von der Stadt am Clyde jedoch revidiert werden. Mit den Bauten des Jugendstilarchitekten Mackintosh, aber auch mit ihrer modernen Architektur ist Glasgow der schicken Schwester durchaus ebenbürtig.

Chicago: Wiege der modernen Archtektur

Vortrag (1995)

Denkt man an moderne Baukunst in Amerika, so fallen einem wohl zuerst die berühmten Wolkenkratzer New Yorks ein. Doch die wirklichen Neuerungen in der Architektur gingen seit dem späten 19. Jahrhundert fast immer von Chicago aus. Dabei spielen nicht nur die bloßen Dimensionen eine Rolle - in der Stadt am Michigan-See stehen die höchste Kirche und das höchste Gebäude der Welt - sondern auch ungewöhnliche Ideen und neue Formen. Das zeigen die noblen Villen Frank Lloyd Wrights, aber auch die spektakulären Bauten des Stararchitekten Helmut Jahn.

Warschau

Vortrag (1995)

Im Gegensatz zu Orten in Schlesien oder Ostpreußen gehört die Hauptstadt Polens nicht unbedingt zu den beliebten Reisezielen deutscher Touristen. Unangenehme Erinnerungen an das Warschauer Ghetto und den Warschauer Aufstand mögen Ursachen dafür sein. Doch die alte Königsstadt an der Weichsel hat durch Wiederaufbau und Restaurierung ihrer Kunstdenkmäler viel vom früheren Glanz zurückerhalten, auch wenn die Zerstörung im Krieg, die sozialistische Neugestaltung und die konsumorientierte Gegenwart ihre Spuren hinterlassen haben. Ein Streifzug durch das historische und das moderne Warschau macht dies deutlich.

Sowjetkunst: Der schöne Schein des Stalinismus

Vortrag (1995)

In jüngster Zeit haben Ausstellungen mit so vielsagenden Titeln wie "Agitation zum Glück" oder "Tyrannei des Schönen" im Westen großes Interesse für Kunst und Kunstpolitik in der Sowjetunion zur Zeit Stalins geweckt. Der Vortrag zeigt an Beispielen aus Architektur und Bildkunst, wie etwa Planungen für Moskauer Hochhäuser und Metrostationen oder Gemälde des "sozialistischen Realismus" den verordneten Traum von der idealen Gesellschaft widerspiegeln.

Die Münchner Frauenkirche im neuen Gewand

Vortrag (1994)

Heuer wurde die Kathedrale des Erzbistums München und Freising nach aufwendiger Renovierung, die als Abschluß des Wiederaufbaus nach der Kriegszerstörung gilt, feierlich neu geweiht. Das Innere der 500 Jahre alten Hallenkirche erstrahlt im neuen Glanz, wobei moderne Einbauten mit herausragenden Kunstwerken aus Spätgotik und Barock konkurrieren. Ein Blick in die Geschichte von Münchens bekanntester Kirche zeigt den Wandel ihrer Ausstattung im Lauf der Jahrhunderte, bis hin zum jetzigen, keineswegs unumstrittenen Erscheinungsbild.

St. Petersburg: Barockstadt aus der Retorte

Vortrag (1994)

Weitab von der alten russischen Metropole Moskau ließ Zar Peter der Große seit 1703 seine künftige Hauptstadt mit enormem Aufwand aus dem sumpfigen Boden des Nevadeltas stampfen. Die Gründung St. Petersburgs, das heute wieder den Namen des Apostels trägt, zeigt die damalige Öffnung des Zarenreiches nach Europa und bescherte Rußland die "westlichste" aller seiner Städte. Historische und moderne Aufnahmen zeigen das allmähliche Werden der Stadt und ihrer Gesellschaft.

Kleine Kunstgeschichte: Die Kunst des Mittelalters II

Kurs (1994)

Der Kurs verfolgt die Entwicklung von Architektur, Bildhauerei und Malerei zur Zeit der Gotik in Europa bis zum Beginn der Renaissance.

Breslau

Vortrag (1993)

In der schlesischen Stadt an der Oder, die im Lauf der Jahrhunderte zu Polen, Böhmen, Ungarn, Österreich, Preußen, dem Deutschen Reich und schließlich wieder zu Polen gehörte, hat sich die wechselvolle Geschichte niedergeschlagen. Das "W" im Stadtwappen spannt dabei den Bogen vom mittelalterlichen Wratislawia bis zum heutigen Wroclaw. Breslaus berühmte Sehenswürdigkeiten - Ring und Rathaus, jüdischer Friedhof und Dominsel, Universität und Jahrhunderthalle - locken nicht nur sog. "Heimweh-Touristen" an, sondern sind Beispiele kultureller Vielfalt in der Mitte Europas.

Dresden gestern und heute

Vortrag (1993)

Die Elbmetropole galt einst als eine der schönsten Städte Europas. Und auch der heutige Besucher ist trotz vieler Verluste fasziniert von ihren Bauten und Kunstschätzen. Ein Streifzug durch die bewegte Geschichte der alten und neuen Hauptstadt Sachsens führt von der barocken Residenz Augusts des Starken über die Verwüstung im Krieg und den sozialistischen Wiederaufbau bis zu Problemen der Gegenwart.

Kleine Kunstgeschichte: Die Kunst des Mittelalters I

Kurs (1992)

Nach einem Rückblick auf das frühe Christentum und Byzanz verfolgt der Kurs die Entwicklung von Architektur, Bildhauerei und Malerei in Europa von karolingischer Zeit bis zur Romanik und Anfängen der Gotik im zwölften Jahrhundert.

Bilder aus dem Wilden Westen

Vortrag (1992)

Die bei uns wenig bekannte amerikanische Maler des 19. Jahrhunderts vermittelt eine Vorstellung vom "frontier life", dem Existenzkampf weißer Siedler im scheinbar unzivilisierten Westen der USA. Trotz ihrer oft einseitigen Sicht zeigen viele Darstellungen aber auch die Kultur der indianischen Ureinwohner.

Moskau

Vortrag (1992)

Die russische Hauptstadt ist ein Ort der krassen Widersprüche: Hunger und Armut trotz florierender Bauernmärkte; glänzende Kuppeln prächtig restaurierter Klöster inmitten trister Menschensilos. Der Reisebericht widmet sich hauptsächlich Moskaus Kunstschätzen, ohne das Alltagsleben aus den Augen zu verlieren.

Flämische Berühmtheiten: Antwerpen - Gent - Brügge

Vortrag (1991)

Reisende, die bereit sind, auf südliche Sonne zu verzichten, werden in Belgien mit reichen Kunstlandschaften belohnt. Besonders die stolzen Städte Antwerpen Gent und Brügge zeugen heute noch vom einstigen Glanz dieser Region. Gewaltige Tuchhallen, prächtige Rathäuser und Kathedralen mit den (damals) höchsten Türmen der Welt findet man dort ebenso wie die Malerei von Jan van Eyck und Peter Paul Rubens.

Kleine Kunstgeschichte: Die Kunst der Antike

Kurs (1991)

Der Kurs verfolgt die Entwicklung von Architektur, Bildhauerei und Malerei in Griechenland und Rom. Von den Anfängen in geometrischer Zeit über die archaische, klassische und hellenistische Periode bis zur römischen Kaiserzeit und dem frühen Christentum werden Städte und Tempel, Statuen und Reliefs, Vasen- und Wandgemälde behandelt.

Tizian: Ein Maler zwischen Renaissance, Manierismus und Barock

Vortrag (1991)

Leben und Werk des Hauptmeisters der venezianischen Malerei im 16. Jahrhundert geben der Forschung immer wieder Fragen und Probleme auf. In einer Nachlese zur letztjährigen Tizian-Ausstellung im Dogenpalast wird versucht, einige Schlaglichter auf das Schaffen des Künstlers zu werfen.

Tempel der Kunst: Moderne deutsche Museumsbauten

Vortrag (1991)

Die letzten Jahre haben der Bundesrepublik einen wahren Museumsboom beschert. München, Stuttgart, Mönchengladbach, Köln, Frankfurt, Nürnberg - wie Pilze schießen die Musentempel aus dem Boden, und sie sind für Besucher oft attraktiver als die Schätze, die sie bergen. Nach einem Blick in die Museumsgeschichte werden einige markante neue Bauwerke vorgestellt.

Gestickte Geschichte: Der Bildteppich von Bayeux

Vortrag (1991)

Im 18. Jahrhundert wurde in Frankreich ein einzigartiges Kunstwerk wiederentdeckt: die berühmte Tapisserie von Bayeux, die um 1070 vermutlich in einem englischen Kloster geschaffen wurde. Auf einer Länge von über 70 Metern erzählen seine gestickten Figuren und Inschriften die dramatische Geschichte von der Einnahme Englands durch den Normannenfürsten Wilhelm den Eroberer.

Romanische Skulptur in Frankreich

Vortrag (1990)

Innerhalb weniger Jahrzehnte schufen französische Bildhauer des 12. Jahrhunderts ein faszinierendes Phänomen der europäischen Kunst: Die monumentale Steinplastik des romanischen Frankreich mit ihren Kreuzgängen und Kapitellen, den berühmten Portalen und Fassaden ist Gegegenstand des Vortrags. Dabei spielen die Stile der unterschiedlichen Kunstlandschaften ebenso eine Rolle wie die inhaltliche Ausdeutung der steinernen Bildzyklen.

Venedig: Die Lagunenstadt und ihre Kunst

Kurs (1990)

Nach wie vor ist die ehemalige Hauptstadt der Markusrepublik, die Beherrscherin der Adria, ein lohnendes Reiseziel. Gerade das unvergleichliche Nebeneinander von Lagune und Stadt, von Natur und Architektur macht den Reiz des "Gesamtkunstwerks" Venedig aus. Der Kurs verfolgt die Entwicklung der Stadt zu historischer Größe und führt zu ihren berühmten Kirchen, Palästen und Kunstwerken.

Werner Schwarz